Holzschutz und Schwammbekämpfung.

Bild vergrössern Der Hausbock ist ein heimisches Freilandinsekt. Er befällt jedoch nicht nur Nadelhölzer im freien, sondern auch verbautes Nadelholz in Dachstühlen. In Großbritannien und im Mittelmeerraum spielt er als Holzschädling keine große Rolle.
Geschädigt wird von den Larven des Käfers das stärker eiweißhaltige Holz des Splintes von Nadelhölzern.
Befällt der Hausbock tragende Holzteile in Dachstühlen können die Schäden bis zur völligen Zerstörung des Daches führen. Bevorzugt werden warme, sonnenbeschienene Dachstühle und ähnlich exponiertes verbautes Holz.

Bild vergrössern Gegenmaßnahmen:
Die Larven des Hausbockkäfers entwickeln sich im Holz und sind deshalb vor Bekämpfungsmitteln gut geschützt. Deshalb müssen die Bekämpfungsmaßnahmen das Innere des Holzes erreichen, um die Larven abzutöten.
Geschädigte Hölzer in Dachstühlen müssen in Kombination mehrerer Verfahren behandelt werden. Zum einen wird die Holzoberfläche mit geeigneten Holzschutzmitteln besprüht. Des weiteren muss eine sogenannte Bohrlochtränkung, bzw.Hochdruckimprägnierung, um tiefer in das Holz von Balken gelangen zu können und die Larven zu erreichen, zur Anwendung kommen.


Als eine der wenigen Firmen in Deutschland sind wir in der Lage das sehr intensive Hochdruckverfahren anzuwenden!

Der Schutz von verbauten Hölzern, sowie die Bekämpfung von holzzerstörenden Pilzen, Insekten und Organismen, sollte unbedingt von einem anerkannten Fachbetrieb ausgeführt werden, damit der Erfolg der Sanierungsmaßnahme garantiert ist und eine Gefährdung von Mensch und Umwelt ausgeschlossen werden kann.


Als Verursacher ist hier der Echte Hausschwamm besonders hervorzuheben. Dieser Pilz kann die Bausubstanz so nachhaltig schädigen, daß die Standsicherheit von Gebäuden beeinträchtigt werden kann. Das Vorkommen des Echten Hausschwamms ist meldepflichtig bei der Unteren Bauaufsichtsbehörde und muß von einem zugelassenen Fachbetrieb saniert werden. Es ist sehr wichtig, daß der Zustand und Grad der Ausbreitung genauestens untersucht wird, damit der Sanierungsbereich den vollen Umfang des Pilzes mit all seinen Strängen und Myzelen umfaßt. Wird hier ein Teil des Echten Hausschwamms übersehen, so kann ein neuer Pilzbefall entstehen und den Baukörper erneut schädigen.


Wir haben den Sachkundenachweis für den bekämpfenden Holzschutz erbracht und damit die in DIN 68 800 Teil 4 geforderten Qualifikationen nachgewiesen. Damit werden ausreichende Kenntnisse und Fertigkeiten entsprechend dem Stand von Wissenschaft und Technik für die Vorbereitung, Anleitung, Durchführung und Prüfung von gesundheitlich unbedenklichen und umweltverträglichen Holzschutzmaßnahmen, zur Bekämpfung holzzerstörender Pilze und Insekten, sowie sonstiger Einflüsse beurkundet.

In dem Prüfungsausschuß sind u.a. vertreten, das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV), die Deutsche Gesellschaft für Holzforschung (DGfH) und der Deutsche Holz- und Bautenschutzverband (DHBV).

Regelmäßige Fortbildung in diesem Bereich ist unerläßlich, um hier immer auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik zu sein. Nur so kann eine Sanierung nach neuesten Erkenntnissen durchgeführt werden und ein optimaler Schutz für Mensch, Umwelt und Bausubstanz garantiert werden.

Der Holzschutz stand in den letzten Jahren immer wieder im Blickpunkt der Öffentlichkeit, da Holzschutzmittel oft falsch angewendet wurden und dadurch der Baukörper unbewohnbar wurde und sogar ernsthafte Gesundheitsschäden bei Bewohnern auftraten.






Mitglieder des Deutschen Holz und Bautenschutzverbandes (DHBV)
sind Fachfirmen mit geschultem Personal.



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